Shōnan Monorail

Die Shōnan Monorail verbindet Ōfuna mit Enoshima. Bis zu 75 km/h fahren die Züge auf der 6,6 km langen, größtenteils eingleisigen Strecke und meistern dabei Steigungen bis 8,8 %.

Zug der Shōnan Monorail erreicht den Endbahnhof Ōfuna

Im Gegensatz zur Wuppertaler Schwebebahn, welche eine seitliche, asymmetrische Aufhängung besitzt, hat die Shōnan Monorail eine symmetrischer Aufhängung.

Während der nur 15-minütigen Fahrt geht es nicht nur über den Straßenverkehr hinweg, sondern auch durch zwei Tunnel.

Mitfahrt im Zug der Shōnan Monorail zwischen den Stationen Shōnan-Fukasawa und Nishikamakura

Zwischen der Shōnan Monorail und der Wuppertaler Schwebebahn wurde im Jahr 2018 eine Partnerschaft geschlossen. Jeweils ein Fahrzeug beider Bahnen trägt Werbung für die Schwesterschwebebahnen.

Zug der Shōnan Monorail mit Werbung für die Partnerschaft mit der Wuppertaler Schwebebahn

In Enoshima fährt in unmittelbarer Nähe zur Endstation die Enoshima Electric Railway, kurz Enoden.

Zwei Züge der Serie 1000 und 500 der Enoshima Electric Railway treffen sich im Bahnhof Enoshima

Enoden

Die Enoshima Electric Railway, auch schlicht Enoden genannt, verbindet die Städte Fujisawa und Kamakura.

Zwei Züge der Serie 1000 und 500 der Enoshima Electric Railway treffen sich im Bahnhof Enoshima

Die Strecke liegt südlich von Tokyo und ist besonders am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel. Auf der eingleisigen Strecken wird ein dichter Verkehr angeboten. Viele Bahnhöfe haben zwei Gleise, damit sich in gegensätzliche Richtung fahrende Züge begegnen können.

Ganz in der Nähe des Bahnhofs Enoshima liegt auch der Bahnhof Shōnan-Enoshima, Endstation der Shōnan Monorail.

An der Endstation Kamakura ist der Umstieg in mehrere JR-Linien Richtung Tokio oder weiter nach Süden auf die Miura-Halbinsel möglich.

Tokyo Monorail

Die Tokyo Monorail verbindet den Tokyo International Airport Haneda mit der Station Hamamatsuchō.

Zug des Typs 1000 auf der Tokyo Monorail am Tokyo International Airport Haneda von der Station Shin Seibijō kommend kurz vor der Einfahrt in die Station Haneda Airport Terminal 3

Wie in Japan üblich sind in den meisten Station automatische Bahnsteigtüren für einen sicheren Betrieb installiert.

Auf der Fahrt über Straßen oder Gewässer hinweg und durch Gebäudeschluchten bekommt ihr spannende Ausblicke auf die Metropole Tokyo. Auch deswegen wird seit kurzem der Name Tokyo Panorama Line verwendet.

Die größtenteils aufgeständerte Strecke wird in dichtem Takt befahren. Es gibt viele Gegenzüge zu sehen und sogar Überholungen durch Express-Züge, die nur an wenigen Stationen halten.